Kontakt
QR-Code für die Visitenkarte: Kontakt per Scan speichern
Visitenkarten landen in Schubladen, abgetippte Nummern im Nirgendwo. Ein vCard-QR-Code auf der Karte lässt das Gegenüber deinen Kontakt mit einem Scan ins Adressbuch übernehmen – mit Name, Firma, Telefon, E-Mail und Adresse. Hier steht, was in den Code gehört und wie er auf der Karte gut lesbar bleibt.
Kontaktdaten eintragen, Design wählen, als SVG oder PDF für die Druckerei speichern. Der QR-Code-Generator ist kostenlos und läuft nie ab.
Visitenkarten-Code erstellenDie Kurzfassung
- Im QR-Code-Generator den Typ Kontakt wählen.
- Name, Firma, Mobilnummer (mit +49), E-Mail und Website eintragen.
- Nur die nötigsten Felder – jedes Feld macht den Code dichter.
- Als SVG oder PDF in mindestens 2,5 cm Breite an die Druckerei geben.
Was ist ein vCard-QR-Code?
Eine vCard ist das Standardformat für elektronische Visitenkarten – dasselbe Format, das Outlook, Gmail und das iPhone-Adressbuch zum Austausch von Kontakten verwenden. Steckt eine vCard in einem QR-Code, erkennt die Handykamera beim Scannen einen Kontakt und bietet an, ihn zu speichern. Kein Abtippen, keine Tippfehler in der E-Mail-Adresse.
Der Generator schreibt vCards im Format 3.0. Das lesen sowohl iPhones als auch Android-Handys zuverlässig, auch Umlaute und Sonderzeichen werden korrekt übertragen.
Schritt für Schritt
- Typ wählen. Im QR-Code-Generator auf Kontakt klicken.
- Name und Firma. Vor- und Nachname getrennt eintragen, damit das Adressbuch richtig sortiert.
- Telefon. Am besten mit Ländervorwahl, also
+49 151 …statt0151 …– so funktioniert die Nummer auch auf Handys ausländischer Geschäftspartner. - E-Mail und Website. Bei der Website kann „https://“ weggelassen werden.
- Adresse und Notiz sind unter „Adresse und Notiz“ eingeklappt – nur ausfüllen, wenn sie wirklich gebraucht werden.
- Gestalten und prüfen. Farben passend zur Karte wählen, ggf. ein Logo einsetzen, und auf das Ergebnis des Lesbarkeits-Checks achten.
- Testen. Einmal mit dem eigenen Handy scannen und prüfen, ob alle Felder richtig im Kontakt landen.
Name, Telefon und E-Mail eintragen – und am Lesbarkeits-Check sehen, ob der Code auch in Visitenkartengröße noch sicher scannt.
Weniger ist mehr: welche Felder?
Anders als bei einem Link steckt beim vCard-Code der gesamte Inhalt im Muster. Je mehr Felder, desto mehr Module – und desto größer muss der Code gedruckt werden, damit ihn eine Kamera noch auflöst.
| Inhalt | Größe des Musters (ca.) | Mindestbreite gedruckt |
|---|---|---|
| Name, Mobilnummer, E-Mail | 49 × 49 Module | ca. 2,5 cm |
| + Firma, Position, Website | 57 × 57 Module | ca. 3 cm |
| + Adresse und Notiz | 65 × 65 Module und mehr | 3–3,5 cm |
Die genaue Größe deines Codes zeigt der Generator unter der Vorschau an („Version“ und „Module“). Ein Profilfoto passt übrigens in keinen QR-Code – das bieten nur Anbieter mit Online-Profilseiten (siehe unten).
Tipp für viele Daten: Lege eine .vcf-Datei oder eine Kontaktseite auf deiner eigenen Website ab und erstelle einen QR-Code mit dem Link dorthin. Der Code bleibt klein, und du kannst die Daten später ändern, ohne neu zu drucken.
Auf der Visitenkarte drucken
- Format: SVG oder PDF an die Druckerei geben – beide sind vektoriell und werden nicht unscharf.
- Größe: 2,5–3 cm Kantenlänge passen auf die Rückseite einer Standardkarte (85 × 55 mm).
- Rand: Rund um den Code einen freien Rand lassen; Text und Kanten der Karte nicht direkt an den Code setzen.
- Material: Matte Oberflächen lassen sich besser scannen als Hochglanz oder Folienveredelung, die das Licht spiegeln.
- Farbe: Dunkles Muster auf hellem Grund. Auf dunklen Karten den Code auf eine helle Fläche setzen.
Statisch oder „dynamisch“?
Viele Anbieter bewerben „dynamische vCards“: Der QR-Code enthält nur einen Link auf eine Profilseite beim Anbieter, auf der Foto und Daten liegen. Das hat Vorteile (änderbar, Foto möglich), aber einen Haken: Endet das Abo, funktioniert der gedruckte Code nicht mehr. Außerdem liegen deine Kontaktdaten auf einem fremden Server, und jeder Scan wird dort protokolliert.
Der Code aus diesem Generator ist statisch: Die Daten stecken im Muster selbst, es gibt keinen Server dazwischen und kein Ablaufdatum. Wenn sich deine Daten ändern, erstellst du einen neuen Code – das passiert meist ohnehin zusammen mit neuen Visitenkarten.
Visitenkarten-QR-Code jetzt erstellen
Kontaktdaten eingeben, Farben und Logo wählen, als SVG, PDF oder PNG speichern – kostenlos, ohne Abo und ohne Upload.
Häufige Fragen
Ist der vCard-QR-Code kostenlos?
Ja – ohne Abo, ohne Anmeldung, ohne Wasserzeichen. Der Code läuft nie ab.
Funktioniert der Code mit iPhone und Android?
Ja. Beide erkennen vCard-QR-Codes mit der Kamera bzw. Google Lens und bieten an, den Kontakt zu speichern.
Kann ich ein Foto in den QR-Code packen?
Nein, dafür reicht die Kapazität eines QR-Codes nicht. Alternativ einen Link auf eine eigene Kontaktseite mit Foto als QR-Code verwenden.
Wie groß muss der Code auf der Visitenkarte sein?
Meist 2,5–3 cm Kantenlänge, je nach Anzahl der Felder. Der Generator zeigt die Dichte des Codes und warnt, wenn er für die gewählte Druckgröße zu dicht ist.
Kann ich die Daten später ändern?
Nicht bei einem statischen Code – die Daten stecken im Muster. Wer Änderungen erwartet, verlinkt besser auf eine eigene Kontaktseite oder .vcf-Datei.
Werden meine Kontaktdaten gespeichert?
Nur lokal in deinem Browser, damit sie beim nächsten Besuch noch da sind. An einen Server wird nichts übertragen.
Quellen
- RFC 2426 – vCard MIME Directory Profile (vCard 3.0), IETF (englisch).
- RFC 6350 – vCard Format Specification (vCard 4.0), IETF (englisch).
- Barcode Contents, ZXing-Projekt – die verbreiteten Formate für WLAN, Kontakte, SMS und Termine (englisch).