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Immobilien-Renditerechner

Lohnt sich die Wohnung als Kapitalanlage? Rechne Kauf, Finanzierung, Miete und Steuer Jahr für Jahr durch – mit Cashflow vor und nach Steuern, Eigenkapitalrendite, Verkauf, Stresstest und dem höchsten sinnvollen Kaufpreis.

Deine Objekte

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Kauf und Miete

Objektart
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m²

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% Darl.

Notar und Grundbuch für den Kaufvertrag zählen zu den Anschaffungskosten. Die Grundschuld für das Darlehen (etwa 0,4–0,6 % davon) ist dagegen sofort als Werbungskosten absetzbar.

Einbauküche, Stellplatz
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Im Kaufvertrag gesondert ausgewiesen: keine Grunderwerbsteuer, Abschreibung über 10 Jahre.
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€/M.
€/M.
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Sanierung und Modernisierung

Renovierung beim Kauf und spätere Maßnahmen – mit Steuerwirkung, Finanzierung, Mieterhöhung und Leerstand. Auch Sonderumlagen der Eigentümergemeinschaft gehören hierher.

Finanzierung

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Zum Beispiel ein KfW-Kredit mit tilgungsfreien Anlaufjahren oder ein endfälliges Darlehen, das ein Bausparvertrag ablöst. Das Hauptdarlehen oben deckt den Rest.

Steuer und Abschreibung

Wie soll die Steuer gerechnet werden?
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Den Gebäudeanteil verlangt das Finanzamt nachvollziehbar – Grundlage ist der Bodenrichtwert (BORIS) und die Arbeitshilfe des BMF zur Kaufpreisaufteilung. Bei Eigentumswohnungen in Städten oft 60–80 %, steht er im Kaufvertrag, zählt meist dieser.

Haltedauer und Verkauf

Jahre
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Am Ende wird verkauft – so wird die Wertsteigerung Teil der Rendite. Nach 10 Jahren ist der Gewinn steuerfrei. Der ETF-Vergleich bekommt genau dieselben Ein- und Auszahlungen wie die Immobilie.

Cashflow pro Monat, Jahr für Jahr

    Vermögensaufbau

      Stresstest

      Was passiert, wenn es schlechter läuft als geplant? Jede Zeile ändert genau eine Annahme.

      Verhandlungs-Check: Wie viel darf die Wohnung kosten?

      Höchster Kaufpreis bei gleicher Miete, gleichen Kosten und gleichem Eigenkapital – die Kaufnebenkosten wachsen mit.

      Jahr für Jahr

      Steuer mit + = Erstattung: Verluste aus Vermietung verrechnest du mit deinem übrigen Einkommen. Jahr 1 = die ersten 12 Monate nach dem Kauf.

      Beispiel: 280.000-€-Wohnung in NRW mit 60.000 € Eigenkapital

      PostenBetrag
      Kaufnebenkosten (6,5 % + 3,57 % + 1,5 %)32.396 €
      Grundschuld (0,5 % vom Darlehen, sofort absetzbar)1.262 €
      Darlehen (4,3 % Zins, 2 % Tilgung)253.658 €
      Monatsrate1.332 €
      Cashflow vor Steuern, Jahr 1−551 € im Monat
      Steuerersparnis (60.000 € Einkommen)+229 € im Monat
      Cashflow nach Steuern, Jahr 1−321 € im Monat
      Eigenkapitalrendite über 15 Jahre (IRR)3,6 % pro Jahr

      Bei 950 € Kaltmiete liegt der Kaufpreisfaktor bei 24,6 (Bruttomietrendite 4,1 %). Bei Zinsen über 4 % trägt sich so eine Wohnung nicht selbst: Du zahlst monatlich zu und verdienst über Tilgung und Wertsteigerung. Erst bei rund 194.000 € Kaufpreis wäre der Cashflow nach Steuern im ersten Jahr ausgeglichen.

      So rechnet der Rechner

      Häufige Fragen

      Was ist ein guter Kaufpreisfaktor?

      Der Kaufpreisfaktor ist Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Unter 20 (Bruttomietrendite über 5 %) gilt als günstig, 20–25 als üblich in gefragten Lagen, über 25 als teuer. In Großstädten sind Faktoren über 30 keine Seltenheit – dort setzt man dann vor allem auf Wertsteigerung. Vergleiche immer mit Objekten in derselben Lage.

      Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrendite?

      Die Bruttomietrendite ist Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis. Die Nettomietrendite zieht Mietausfall und nicht umlagefähige Kosten von der Miete ab und teilt durch die Gesamtinvestition inklusive Nebenkosten. Sie liegt meist 1–1,5 Prozentpunkte unter der Bruttorendite und ist die ehrlichere Zahl.

      Wie wird die Eigenkapitalrendite berechnet?

      Die einfache Formel lautet: (Cashflow nach Steuern + Tilgung) ÷ Eigenkapital – sie zeigt das erste Jahr. Aussagekräftiger ist der interne Zinsfuß (IRR) über die ganze Haltedauer: Er berücksichtigt Zuzahlungen, Steuererstattungen, Mietsteigerung und den Verkaufserlös. Der Rechner zeigt beides.

      Was ist der Hebeleffekt?

      Bringt die Immobilie selbst (vor Finanzierung) mehr Rendite als der Kredit kostet, steigert jeder geliehene Euro deine Eigenkapitalrendite. Liegt die Objektrendite unter dem Zins, kehrt sich der Hebel um: Mehr Kredit macht das Ergebnis schlechter. Der Rechner zeigt dir in den Hinweisen, auf welcher Seite du stehst.

      Wie viel Steuern spare ich mit einer vermieteten Wohnung?

      Absetzbar sind Zinsen, AfA, nicht umlagefähige Kosten und Reparaturen. Übersteigen sie die Miete, entsteht ein Verlust, der dein übriges Einkommen mindert – die Ersparnis entspricht ungefähr Verlust × Grenzsteuersatz. Wichtig: Das ist kein Geschenk, du zahlst trotzdem mehr, als du zurückbekommst. Und mit sinkenden Zinsen und steigender Miete wird aus dem Verlust später ein Gewinn, der versteuert wird.

      Was ist die 15-%-Grenze bei Renovierungen?

      Renovierst du in den ersten drei Jahren nach dem Kauf für mehr als 15 % der Gebäude-Anschaffungskosten (ohne Umsatzsteuer), werden alle diese Kosten zu anschaffungsnahen Herstellungskosten. Sie sind dann nicht sofort absetzbar, sondern nur über die AfA – bei 2 % also über 50 Jahre. Mitgezählt werden auch Schönheitsreparaturen, nicht aber jährlich übliche Wartung. Der Rechner prüft die Grenze automatisch über alle Maßnahmen der Jahre 1–3.

      Staffelmiete, Indexmiete oder normale Mieterhöhung?

      Bei der normalen Miete darfst du bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erhöhen, aber höchstens um 20 % in 3 Jahren, in über 500 Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt nur um 15 % (Kappungsgrenze). Eine Staffelmiete legt die Erhöhungen vorab in Euro fest, mit mindestens einem Jahr Abstand (§ 557a BGB) – planbar, aber ohne Modernisierungsumlage. Eine Indexmiete folgt dem Verbraucherpreisindex, höchstens einmal im Jahr (§ 557b BGB) – schützt vor Inflation, Modernisierungen kannst du nur bei gesetzlichen Pflichten umlegen. Bei Staffel- und Indexmiete gelten Mietspiegel und Kappungsgrenze nicht, die Mietpreisbremse bei Neuvermietung aber schon.

      Darf ich nach einer Modernisierung die Miete erhöhen?

      Bei bestehenden Mietern ja, wenn die Maßnahme Energie spart oder den Wohnwert dauerhaft erhöht (§ 559 BGB): Jährlich dürfen 8 % der Modernisierungskosten auf die Miete umgelegt werden, abzüglich des Anteils, der ohnehin fällige Reparatur war. Die Miete darf dadurch in 6 Jahren um höchstens 3 € pro m² steigen, bei Mieten unter 7 € pro m² um höchstens 2 €. Reine Reparaturen berechtigen nicht zur Erhöhung. Der Knopf „8 % umlegen“ im Maßnahmenplan rechnet das aus.

      Wann ist der Gewinn beim Verkauf steuerfrei?

      Liegen zwischen Kauf und Verkauf (jeweils Notarvertrag) mehr als 10 Jahre, ist der Gewinn steuerfrei (§ 23 EStG). Davor wird der Unterschied zwischen Verkaufserlös und Kaufpreis abzüglich aller in Anspruch genommenen Abschreibungen mit deinem persönlichen Steuersatz besteuert – die AfA holt sich das Finanzamt also teilweise zurück.

      Ist die Instandhaltungsrücklage steuerlich absetzbar?

      Nicht bei der Einzahlung, sondern erst, wenn die Eigentümergemeinschaft das Geld für Reparaturen ausgibt (BFH, Urteil vom 14.1.2025, IX R 19/24). Der Rechner setzt die Rücklage vereinfacht jedes Jahr ab – auf lange Sicht wird sie ja ausgegeben, nur der Zeitpunkt verschiebt sich.

      Lohnt sich ein Restnutzungsdauer-Gutachten?

      Bei älteren Gebäuden oft: Weist ein Gutachten etwa 25 Jahre Restnutzungsdauer nach, steigt die AfA von 2 % auf 4 % pro Jahr. Das Gutachten kostet meist 500–1.500 €. Wähle bei „Methode“ die Restnutzungsdauer, um den Effekt zu sehen.

      Ist ein negativer Cashflow schlimm?

      Nicht automatisch – solange du die monatliche Zuzahlung dauerhaft stemmen kannst und Tilgung plus Wertsteigerung sie übertreffen. Prüfe im Stresstest, was bei höherem Anschlusszins oder Leerstand passiert, und plane eine Reserve von einigen Monatsraten ein.